#mmc13: Was meine Lernziele mit Musik, Rockkonzerten und der Hirnforschung zu tun haben!

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Egal ob im Beruf, in der Schule oder einem #MOOC: Begeisterung und soziale Anerkennung waren und sind bei mir der Schlüssel für erfolgreiches Lernen. In den nächsten fünf Wochen möchte ich mehr darüber lernen, wie offene Onlinekurse (MOOCs) funktionieren, warum Personen mitmachen und was sie dabei motiviert. Ich habe mir die Aufforderung der #mmc13-Gastgeber zu Herzen genommen, schreibe meine Lernziele auf und stelle fest: Es hat viel mit meiner Beziehung zum Musik hören und Musik machen zu tun.

Mutmacher 1: Ich lerne die Klassiker und neuen Songs der #MOOC-Welt kennen!

Als ich mit 14 Jahren in meiner ersten Schülerband gespielt habe, habe ich Coversongs und Rockklassiker eingeübt und performt. Nach den ersten Auftritten habe ich gemerkt, wie viel Spaß das Ganze macht. Genauso ist es jetzt beim Selbstlernen. Ich lese spannende Artikel im MOOC Maker Course , eigne mir Basiswissen über den Konstruktivismus an, versuche den Unterschied zwischen klassischen Onlinekursen und MOOCs zu verstehen und matürlich sind auch gute Videos über Lernerfolge bei Moocs dabei. Die guten Gedanken und Erfahrungen sind wie gute Rock- und HipHop-Klassiker. Ich lerne sie kennen, bookmarke sie, zitiere sie vielleicht ab und zu.

Mutmacher 2: Ich habe am meisten Spaß am Konzert, wenn ich mit Musik mache!
Ich bleibe bei der Metapher mit der Schülerband. Nach den ersten Auftritten, habe ich mit meinen Bandkollegen begonnen, auch eigene Songs zu schreiben. Anfangs waren die noch etwas holprig und auf Englisch. Später als Austauschschüler habe ich meine eigene Sprache Deutsch entdeckt. Die Songs wurden besser und bei Konzerten waren das auf einmal die beliebtesten Songs. Und hier wieder die Parallele zum Selbstlernen.

Erst seitdem ich mich verstärkt mit eigenen Kommentaren und Tweets wirds richtig interessant. Begeisterung entsteht, wenn du dich involvierst, selbst etwas produzierst und nicht in die Lurkerfalle tappst. Zuschauen, mitlesen beobachten, lesen ist einfacher und bequemer – Inhalte selbst zu produzieren ist aufwendiger. Das ist bekannt. Und es gibt ja auch verschiedene Lerntypen auf die Claudia Bremer auch hingewiesen hat. Ich für meinen Teil habe entschieden: Erst wenn ich mich selbst aktiv ins Konzert einbringe, macht es richtig Spaß und dann bin ich auch motiviert. Im übrigen merkt sich das Gehirn durch Begeisterung und Motivation auch am besten den Lernstoff, wie der Hirnforscher Gerald Hüter in seinem aktuellen Buch eindrucksvoll erklärt. Das Buch ist sehr lesenswert.

Mutmacher 3: „Ich diskutier und applaudier per Update in ner Zeile, ist der Hammer, was in einem MOOC ich teile“!


Doch wie bringe ich mich ins #mmc13-Konzert ein? Meine Erfahrung aus opco10 und opco11 sagen mir. Setze dir die Hürde nicht so hoch! Ich schreibe ein paar Twitter-Tweets, ich kommentier mal hier und da, teile und retweete Beiträge jeglicher Art. Und wenn sogar mal durch einen richtigen Flow, wie sie ihn auch designeon zum ersten Google-Hangout. Es kann auch bei mir ein ganzer Song wie diese Mutmacher hier bei rauskommen – umso besser! Auf dem Educamp in Bielefeld habe ich mal aus einem meiner Songs etwas vorgetragen was auch hier ganz gut passt: „Ich diskutier und applaudier per Update in ner Zeile, ist der Hammer, was in einem Jahr in teile“. Hier müsste es heissen: Ist der Hammer, was in einem MOOC ich teile:-)

So, das wars schon. In konkreten Zielen heisst das:

  • ich nehme mir einige Stunden pro Woche um zu lesen & mich einzubringen und mehr Klassiker des eLearning und der Mooc-Welt kennenzulernen:-)
  • Ich freue mich auf jeden Freitag: Da sind die Google-Hangout Lern-Konzerte!
  • Ich diskutier und applaudier per Update in ner Zeile!

Wir lesen uns!
Florian Borns, SicherDeinWeb

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