Whatsapp von Facebook gekauft – was tun?

Schüler lernen: Wie kann ich WhatsApp möglichst sicher nutzen?

Schüler lernen: Wie kann ich WhatsApp möglichst sicher nutzen?

Die Nachrichten überschlugen sich in den letzten Tagen: Facebook kauft Whatsapp! Wir haben konkrete Tipps für SchülerInnen zusammengefasst, die auch für Erwachsene gut sind:-)

5 Schritte, die du jetzt konkret tun kannst!

1. Rede mit deinen Freunden und Lehrern, was es bedeutet, dass WhatsApp ab jetzt zu Facebook gehöhrt

2. Entziehe App-Berechtigungen wie deinen Standort, dein Mikrofon, ggf. auch Kontakt

3. Denke nach, bevor du postest!

4. Schaue nach, wie du bei Whatsapp bezahlst!

5. Schaue nach Alternativen, wie z.B: verschlüsselte Chat-Dienste! Threema, myenigma, Telegram

Hier kommen einige Tipps zu den fünf Punkten:

1. Rede mit deinen Freunden darüber!
Facebook hat Whatsapp geschluckt:

  • Audiobeitrag von HR Info über den Deal!
  • Süddeutsche Zeitung erklärt, warum WhatsApp-Motto „No Ads, no games, no gimmicks“ auch zu Facebook passt.
  • Hast du jetzt Angst vor der Macht der Datensammler? Apokalypse Now! Rainer Wiederstein, Lehrer und Leiter des Medienzentrum Limburg / Weilburg, über seine persönliche Sicht auf den Kauf von WhatsApp. Herr Wiederstein ist regionaler Koordinator im Projekt Digitale Helden Limburg.2. Entziehe App-Berechtigungen!
  • Statistik von Handysektor, was die Top 10 Apps über dich wissen!
  • Klicksafe mit weiteren Tipps! Wie schütze ich mein Smartphone?
  • Entziehe einzelnen Apps, die Einzel-Berechtigungen.Beispiel: Du willst nicht, dass WhatsApp deinen Standort kennt?
  • Bei Apple-Geräten mit IOS Betriebssystem gehst du auf Einstellungen/ Datenschutz / Ortungsdienste: Hier ein Screenshot
    Bei Android Geräten gehst du auf: Einstellungen / Standort

3. Sag deinen Mitschülern: Denke nach bevor du postest!

Klar, nicht alles was im Internet geht, ist erlaubt. Eine super Webseite zu vielen Rechtsfragen ist: www.irights.info

Wenn du unsicher bist, was rechtlich erlaubt ist, schaue auf dem Blog von irights.info nach.

Alle Aussagen auf der Webseite sind rechtlich geprüft!

4. Schaue selbst nach, wie du bei Whatsapp bezahlst!

  • Du zahlst bei einer App sehr häufig mit deinen persönlichen Daten.
  • Prüfe bevor du eine App installierst, welche Berechtigungen du einer App gegeben hast!

1. Gehe z.B: auf www.appbrain.com
2. Gebe Whatsapp in die Suche ein
3. Klicke auf den Reiter „permissions & control“
4. Verwende ggf. den Google Übersetzer / translate!

5. Bewerte, das was du herausgefunden hast!

  • Diskutiere in der Klasse, was du heraus gefunden hast. Was findest du doof?
  • Tipp: Viele Schüler haben mir erzählt, dass Sie bei WhatsApp den Standort, das Mikrofon direkt ausschalten.

5. Schaue nach Alternativen, wie z.B: verschlüsselte Chat-Dienste!

Es gibt Alternativen zu Whatsapp. Manche sind kommerziell wie Threema. Manche sind von einer Gemeinschaft von Leuten programmiert worden oder Open Source. Das bedeutet, dass man den Programmiercode einsehen kann.

Alternativen zu Whatsapp:

Die Webseite www.golem.de hat einen guten Übersichtsartikel geschrieben. 

Ich zitiere hieraus wichtige Passagen:
Myenigma : Zitat Golem.de „MyEnigma gleicht wie Whatsapp automatisch das Adressbuch des Nutzers ab. Die Benutzeroberfläche von MyEnigma erinnert an Whatsapp. Der Nutzer kann Gruppenchats führen, Videos, Audiofiles und Bilder verschicken. Die Daten der Nutzer werden laut Entwickler in der Schweiz gespeichert, wo das Unternehmen seinen Sitz hat.“

 

Telegram (Open Source, kostenfrei)

Golem.de: „Der Messenger Telegram erinnert in seiner Einfachheit an Whatsapp. Zudem stellt der russische Dienst sein API und das Protokoll als Open Source zur Verfügung. Auch Telegram bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im sogenannten Secret Chat.“

 

Threema (kostet aktuell 1,79 EUR)
Threema ist aktuell (Ende Februar 2014) auf Platz 1 der Bezahl-Apps in Deutschland. Zitat Golem.de: „Die Besonderheit: Threema-Nutzer können bei einem Treffen den öffentlichen Schlüssel anderer Nutzer über einen QR-Code scannen. Das bietet zusätzliche Sicherheit, weil die Identität eines Nutzers direkt überprüft werden kann.“

Kann ich dir mit diesen Tipps weiterhelfen?

Bitte ergänze diese fünf Tipps um deinen persönlichen Tipp!

Ich freue mich über einen Kommentar.

  • Welcher Tipp hat dir geholfen?
  • Welche Fragen oder Tipps hast du noch?
  • Wie gehst du jetzt mit WhatsApp um?
  • Ändert sich etwas für dich?

Digitale Grüße

Florian Borns, Team Digitale Helden.

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